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Orchester > KonzertAnkuendigung
Hier finden sich die Termine, an denen das Orchester der Technischen Universität Braunschweig live zu erleben ist.

Bild Plakat Ende offen
Plakatgestaltung: Benedikt Bratz

Das Programm im Wintersemester 2019/2020:

Ende offen

Ein Sinfoniekonzert mit dramatischen Alternativen und Wendungen


Termine

Sonntag, 2. Februar 2020, 19.00 Uhr (1. Semesterabschlusskonzert)

Landesmusikakademie Niedersachsen, Am Seeligerpark 1, 38300 Wolfenbüttel
(Einlass 18 Uhr – über Zählkarten bei begrenzter Platzanzahl!)

Dienstag, 4. Februar 2020, 20.00 Uhr (2. Semesterabschlusskonzert)

Stadthalle Braunschweig (Großer Saal), Leonhardplatz, 38102 Braunschweig
(Einlass 18.30 Uhr – bei rund 2.100 Plätzen nahezu unbegrenzt, jedoch mit Sicherheitscheck – Taschen und Rucksäcke größer als A4 müssen leider draußen bleiben!)


Eintritt frei!



Begin at the beginning and go on till you come to the end: then stop.
Lewis Caroll, Alice im Wunderland


Der Rat des Königs an Alice klingt so leicht: einfach Schluss machen! Als ob nichts Bedeutung habe, keine Begegnung zähle, keine geschlossene Beziehung binde, keine noch so große Anstregung etwas koste und auch nichts von der Wegstrecke zurückbliebe. Keine Erinnerungen und Erfahrungen, kein triumphales Gefühle über Errungenes, keine wohlige Erschöpfung nach dem Geschafften und erst recht keine auf dem Weg erlittenen Wunden oder Blessuren. Ist am Ende tatsächlich weder etwas gewonnen noch verloren? Für Alice keineswegs. Sie lernt schnell – wird sie doch am laufenden Band überrascht von unverhofften Wendungen.

Auch Komponisten wissen: Die letzten Töne haben eine besondere Bedeutung. Denn die Schlussklänge bleiben am nachdrücklichsten in Erinnerung. Wie also enden? Triumphal oder bescheiden? Ernüchtert oder optimistisch? Versöhnlich oder wütend? Tosenden Applaus provozierend oder nachdenkliche Stille? Welcher Eindruck soll bei den Zuhörenden hängen bleiben? Prokofjew hat gleich zwei Enden für seine 7. Symphonie komponiert – weil er altersmilde geworden ist oder dabei auch auf einen Preis schielte? Verdi hat das Ende seiner Oper umgeschrieben, sodass zumindest einer der Protagonisten überlebt. Was davon ehrlicher oder leichter zu ertragen ist, ist längst nicht entschieden. Neugierige sollten sich einen eigenen Höreindruck verschaffen und offene Ohren mitbringen!

Das Programm

Giuseppe Verdi: Ouvertüre zur Oper La forza del destino (1862/69)

Hans Sommer: Goethelieder für mittlere Stimme und Orchester (1919-21)

Sergej Prokofjew: 7. Symphonie cis-moll op. 131 (1951-52)


Mitwirkende

Johannes Schwarz (Bariton)

Orchester der Technischen Universität Braunschweig

Leitung: Markus Lüdke



Förderer

Wir danken folgenden Partnern für die freundliche Unterstützung:

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Johannes Schwarz

Der Solist

Der Bariton Johannes Schwarz stammt aus dem Münsterland. Nach abgeschlossenem Schulmusikexamen (Hauptfach Horn) studierte er Gesang zunächst bei Melinda Paulsen in Frankfurt; anschließend bei Marina Sandel und Peter Ling in Hannover sowie in der Liedklasse von Jan Philip Schulze (derzeit Master).

Als Solist in Oratorien und Liederabenden erfreut er sich einer regen Konzerttätigkeit in ganz Deutschland (u.a. Alte Oper Frankfurt, Rheingoldhalle Mainz, Philharmonie Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Semperoper Dresden) sowie auf zahlreichen Festivals (Weilburger Schlosskonzerte, Festival junger Künstler Bayreuth, Burgfestspiele Bad Vilbel, Haller Bachtage, Kammeroper Rheinsberg, Musiktage Hitzacker). Seine musikalischen Partner sind dabei u.a. die Neue Philharmonie Westfalen, die Göttinger und Osnabrücker Symphoniker, wie auch führende Originalklang-Ensembles (u.a. l’Arco, Göttinger Barockorchester, Hofkapelle Hannover, la festa musicale); unter Dirigenten wie u.a. Michael Schneider, Jörg Straube, Jan Schumacher, Jörg Peter Weigle und Howard Arman.

Meisterkurse bei u.a. Ingeborg Danz, Peter Schreier, Rudolf Piernay, Helmut Deutsch, Ann Murray und Michael Nagy konnten seine bisherige musikalische Ausbildung weiter vervollständigen. Seine Studien wurden durch u.a. ein Stipendium des Wagner-Verbandes, das Gutenberg-Gesangsstipendium gefördert; seit 2019 ist er Stipendiat der Oscar-Vera Ritter-Stiftung. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe wie dem Talente Campus des Philharmonischen Chores Berlin, dem Gesangswettbewerb der Kammeroper Rheinsberg sowie dem Haydn-Wettbewerb für klassisches Lied und Arie (2019).



Materialien zum Download

Pressefotos

Hier kann das allgemeine Pressefoto des Uniorchesters aus dem Wintersemester 2015/16 heruntergeladen werden (JPEG 1,3 MB). Bei einem Abdruck ist zumindest der Nachweis "Foto: Benedikt Bratz" anzubringen.

Presseinformation

Hier finden sich gebündelte Informationen zu den Konzerten und Mitwirkenden.

Werbematerialien zum Konzert

Zum Download stehen das Konzertplakat und die Einladungspostkarte bereit.

Programmheft

Das Programmheft kann hier heruntergeladen werden.